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| Beitrag vom 30.10.2009, 00:08 Uhr | Nun doch: Nächster Taifun bedroht Philippinen |
Nachdem Taifun Lupit unerwarteterweise die Philippinen verschont hat, macht sich nun doch noch ein neuer Tropensturm namens Mirinae auf den Weg zum Inselstaat. Mirinae ist derzeit mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis 167 km/h ein Taifun der Kategorie 2.
Zurzeit befindet sich der Sturm noch über 600 km vor der philippinischen Küste, er bewegt sich aber direkt auf die Insel mit der Hauptstadt Manila zu. Der Landgang ist für Samstag Vormittag vorhergesagt. Mirinae wird dann immer noch ein Taifun der Stärke 2 mit Windböen bis 200 km/h sein.
Auch die philippinischen Hauptstadt wird vermutlich am Samstag voll vom Taifun getroffen werden. Glück im Unglück: Mit 25 km/h Zuggeschwindigkeit zieht der Taifun relativ schnell vorbei. Das Bild unten zeigt den Kurs von Mirinae (für eine größere Version hier klicken). Hier ist noch eine Satellitenbild-Animation vom 29.10.2009 zu sehen.
Nachtrag vom 02.11.2009: Das zweite Bild unten zeigt den weiteren Kurs von Taifun Mirinae bis nach Vietnam und die Niederschlagsmengen (größere Version hier oder auf der NASA/TRMM-Website). Die höchsten Werte mit bis zu 300 Liter pro Quadratmeter sind nördlich des Landgangs von Mirinae im Stau der Berge Südvietnams aufgetreten.
 | | | Kurs von Taifun Mirinae (Quelle: Google Earth/iMap Weather) | |  | | | Regenmengen von Taifun Mirinae (Quelle: NASA/TRMM) | |
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| Senf von meteomara, am 31.10.2009, 14:33 Uhr | Profilseite öffnen | 'Hurricanblog' von meteomara öffnen | Überschwemmungen auf den Philippinen |
news.ch meldet heute: "Mit stürmischem Regen ist Taifun «Mirinae» über die Philippinen gezogen und hat mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Vier Menschen werden noch vermisst. Zahlreiche Ortschaften meldeten Überschwemmungen, Erdrutsche und weitreichende Stromausfälle.
«Mirinae» erreichte am späten Freitag die Provinz Quezon. Das Unwetter traf die östlichen Provinzen mit peitschenden Wind und heftigen Niederschlägen. In Cardona rund 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila wurden mehr als 500 Häuser an einem See beschädigt oder fortgerissen."
Link: Überschwemmungen auf den Philippinen
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